Beziehungen

Experten warnen: Kann zu viel Sex schädlich sein?

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Sex ist wichtig - aber zu viel des Guten kann das Gegenteil bewirken.

In vielen Beziehungen ist regelmäßiger Sex ganz normal - vor allem bei frisch verliebten Paaren. Doch zu viel Sex ist auch keine Lösung, sagen Experten.

Wenn im Bett Windstille herrscht, kann dies auf Dauer durchaus belastend für eine Beziehung sein. Meistens ist es die Frau, die hier das Tempo angibt - doch nicht immer.

In manchen Fällen können sich dadurch Beziehungsprobleme anbahnen. Die Gründe sind vielfältig: Stress im Job oder im Privatleben, Unsicherheiten mit dem eigenen Körper, Pornos, mangelndes Vertrauen... 

Doch ist es wirklich der viele Sex, der eine Beziehung zusammenhält? Und sind Pärchen glücklicher, die mindestens zweimal pro Tag miteinander in die Kiste springen? Diese Fragen hat sich ein Forscherteam aus Kanada und der Schweiz gestellt, wie bild.de berichtet.

Sex ist wichtig für funktionierende Beziehungen

Ein Ergebnis der Untersuchung spricht deutlich für ein reges Sexleben in der Beziehung. Demnach fanden die Wissenschaftler heraus, dass Pärchen eine stärkere Bindung zueinander haben, wenn sie mehrmals in der Woche miteinander schlafen.

Sie würden auch ihrem Partner im Alltag mehr Zuneigung entgegenbringen, heißt es. Außerdem hätten Paare mit einem regen Sexualleben weniger Meinungsverschiedenheiten.

Verglichen wurde diese Gruppe mit Paaren, die nur ein- oder zweimal pro Monat miteinander Sex haben.

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Zu viel Sex? Experten warnen davor

Viel Sex hilft also viel? So einfach ist es nun auch wieder nicht. Denn bei einem ausgeprägten Sexualtrieb wachsen auch die Ansprüche. Wenn das Ausprobieren von immer wilderen Experimenten irgendwann zum Hauptmotor einer Beziehung wird, ist Vorsicht angebracht.

Zwar steigern gemeinsame Abenteuer die Bindung zueinander, aber im Übermaß kann die natürliche Anziehung des jeweiligen Partners schnell verloren gehen.

Klar: Je öfter man zusammen Sex hat, desto öfter muss man sich auch etwas Neues einfallen lassen, damit es nicht langweilig wird - oder der Partner eventuell sogar enttäuscht ist.

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Vorsicht vor übersteigerter Expermentierfreude

Es gibt viele Wege, neuen Schwung in die Kiste zu bringen: Manche Pärchen greifen zu Analsex oder Sexspielzeug, andere versuchen sich in Rollenspielen oder besuchen zusammen einen Swinger-Club. Wenn jedoch irgendwann die körperliche Intimität und Nähe verloren geht, raten die Experten dazu, lieber das Tempo zu drosseln.

Wie bei so vielem geht es letztlich um ein gesundes Mittelmaß. Wichtig ist es, in einer Beziehung über diese Probleme zu sprechen und die Meinung des Partners anzuhören und zu akzeptieren. Schließlich ist das schon mal eine gute Grundlage für Liebe und auch Sex in der Partnerschaft.

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